Stadt Winterthur engagiert sich für nachhaltige Ernährung

Die Winterthurer Bevölkerung hat 2012 den Gegenvorschlag zur Initiative „Winergie 2050 – Winterthurs Energiezukunft ist erneuerbar“ angenommen. Damit hat sie beschlossen, dass bis im Jahr 2050 die 2000-Watt-Gesellschaft erreicht wird und die CO2-Emissionen auf zwei Tonnen pro Jahr und Kopf der Bevölkerung reduziert werden. Rund die Hälfte dieser Treibhausgasemissionen und des Energieverbrauchs werden durch Ernährung und Konsumverhalten verursacht. Hier besteht ein bislang noch defizitär genutztes Reduktionspotenzial. Das Bundesamt für Energie hat einen Projektantrag zur nachhaltigen Ernährung des Departements Sicherheit und Umwelt bewilligt. Damit bekommt Winterthur rund 60'000 Franken, um die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft zu erreichen. Ziel ist es, die Bevölkerung auf freiwilliger Basis für nachhaltiges Essen zu sensibilisieren - und nicht zu bevormunden! Denn die Möglichkeiten des Staates, den CO2-Ausstoss zu reduzieren, sind zunehmend ausgeschöpft. Das Verhalten jedes Einzelnen wird zunehmend wichtiger. Daher wird die Winterthurer Bevölkerung ins Projekt integriert, das von der ZHAW sowie der ETH Zürich wissenschaftlich begleitet wird.