Fackeln der Hoffnung

Winterthurer Polizist/-innen und Vertreter/-innen der Brühlgutstiftung rennen eine Etappe in Richtung Bern zu den "National Summer Games". Über den Weiterlesen-Link geht es zur Rede zum Etappenstart von Frau Günthard.
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Geschätzte Anwesende
liebe Winterthurer Polizist/-innen
liebe Vertreter/-innen der Winterthurer Brühlgutstiftung
liebe Zuschauerinnen

Herzlich willkommen zu diesem Etappenstart, an dem Polizist/-innen zusammen mit geistig be-hinderten Menschen die „Fackeln der Hoffnung“ ein Stück weit in Richtung Bern transportieren, wo über Auffahrt 29.5. – 1.6. die „National Summer Games“ stattfinden werden, die Special Olympics, an denen sich rund 1500 geistig behinderte Athlet/-innen in 13 Sommersportarten en-gagieren und messen werden. Ich bin stolz auf Sie, und zwar aus drei Gründen:

  1. Leben Sie mir hier gelebte „Freiwilligenarbeit“ vor (ich komme grad noch darauf)
  2. Leben Sie mir in einer Vorbildlichen Art und Weise gegenseitigen Zusammenhalt vor
  3. Zeigen Sie Polizist/-innen mir, dass Sie sich eben nicht nur in ihren Beruf, sondern auch in der Freizeit sozial engagieren.

 

Zum 1.: „gelebte „Freiwilligenarbeit“:

Die Polizist/-innen vom Polizeikorps Winterthur, Mitglieder des Polizeibeamtenverbandes, rennen die geplanten 2 Etappen in Richtung Brühlgutstiftung in ihrer Freizeit. Ich denke, ich verrate ihnen kein Geheimnis, wenn ich ihnen verrate, dass ich Fan bin von freiwilligem Engagement – ich betrachte es als Rückgrat unserer Gesellschaft. 2010 hat sich in der Schweiz 1/3 der gesam-ten Bevölkerung in der Freizeit freiwillig engagiert. Die entsprechend Engagierten wenden im Durchschnitt fast einen ½ Arbeitstag für dieses Engagement auf. Eindrücklich, nicht? Und dass freiwilliges Engagement auch in Winterthur gelebte Realität ist, zeigen Sie hier heute mit Ihrem Engagement, sieht man aber auch mit den zahlreichen freiwilligen Engagements im Zusam-menhang beispielsweise mit unserer 750-Jahres-Feier.

Zum 2.: dem Vorleben von gegenseitigem Zusammenhalt:

Gesellschaftlicher Zusammenhalt heisst „füreinander da sein“, jeder in seiner „Einzigartigkeit“ und im Gegenseitigen Respekt. Das heisst, dass alle, die dies können, jenen, die unsere Unter-stützung, unsere Hilfe brauchen, unter die Arme greifen – Und zwar immer im Bewusstsein, dass wir auch von unserem – vermeintlich! – „schwächeren“ Gegenüber etwas lernen können, dass wir eben Alle – auch sie – einzigartig sind und uns in gewissen Punkten Vorbilder sein kön-nen …

Und damit zum 3.: zum sozialen Engagement der Polizist/-innen in Freizeit und Beruf:

Sie Polizist/-innen setzen sich auch in ihrem Beruf, in ihrem beruflichen Alltag, für die Menschen ein, Tag für Tag, 7 Tage in der Woche, 24 Stunden am Tag. Sie sind täglich präsent, um für die Sicherheit von uns Menschen hier in Winterthur zu sorgen, und das ist eben ein Sozialer Akt, denn: Würden wir nicht sicher sein, würden wir uns nicht sicher fühlen, könnten wir uns nicht frei entfalten, könnten wir uns weder beruflich Engagieren, noch könnten wir in unserer Freizeit An-lässe durchführen wie diesen „Fackellauf der Hoffnung“.

In diesem Sinne danke ich Ihnen, liebe anwesende Polizist/-innen und liebe Vertreter/-innen der Winterthurer Brühlgutstiftung, für Ihren heutigen – symbolträchtigen! – Einsatz

  • Hier in Winterthur
  • Mit Strahlkraft in die ganze Schweiz
  • Für Freiwilligenengagement, für einen guten Gesellschaftlichen Zusammenhalt und für einen gegenseitigen Respekt.

 

Ich wünsche Ihnen einen guten Tag!