Und dann noch: Fluglärm

Neben den bereits erwähnten Tätigkeiten bin ich auch Präsidentin der Region Ost. In dieser Funktion vertrete ich die Interessen der Stadt Winterthur sowie der ganzen östlich des Flughafens gelegenen Region. Bereits seit längerer Zeit arbeiten wir auch eng mit Behörden- und Bevölkerungsorganisationen des Westens und Nordens zusammen, um unsere Interessen gemeinsam besser vertreten zu können. Und diese sind: Ja zu einem starken Flughafen, denn dieser ist ein starker Wirtschaftsmotor und unser Tor zur Welt und gleichzeitig: Ja zu einer fairen Verteilung der dazugehörigen Lasten wie des Lärms. Denn dies gewährleistet, dass die Bevölkerung auch längerfristig hinter dem Flughafen steht. Der Bundesrat hat im neuen SIL-Objektblatt (SIL ll) dargestellt, wie er zukünftig die Weiterentwicklung des Flughafens sieht (Flugkonzepte und Flugrouten, bauliche Massnahmen, raumplanerische Vorgaben). Diesbezüglich haben wir als drei Himmelsrichtungen in der Vernehmlassung gemeinsam Stellung genommen: Ja zu den Südstarts geradeaus in begrenzter Zahl, denn diese erhöhen die Sicherheit und helfen in Zeiten der Kapazitätsengpässe mehr Flugbewegungen abwickeln zu können. Und: Nein zu einem Ausbau der Piste 28, denn dieser ist aus Sicherheitsgründen nicht nötig und öffnet Tür und Tor, um die Abwicklung der Flugbewegungen mit dem Ostkonzept weiter auszudehnen. Denn wir im Osten haben keine Lust zum Lärmabfallkübel der Nation zu werden.